Tesla Model S

Management Summary (01. Juli 2014):

Über 1234 km in drei Tagen, von Gluthitze bis zum üblem Gewitter, und das Tesla Model S hat mich überzeugt: Dieser Hersteller hat bereits mit seinem zweiten Fahrzeug ein Automobil geschaffen, dass die deutschen Premiumhersteller düpiert. Es ist absolut alltagstauglich, sehr gut verarbeitet und macht verdammt viel Spaß beim Fahren. Es ist nicht perfekt, aber in allen Punkten einfach gut genug. Dem Elektrofahrzeug gehört die Zukunft, aber Deutschland ist noch nicht bereit dazu. Die von der deutschen Automobilherstellerlobby gut geölte Politik scheint leider auch nicht wirklich daran interessiert zu sein, das auf absehbare Zeit zu ändern. Alle anderen Menschen hingegen, mögen dieses Auto. Die meisten mögen es sehr 🙂 Und mutige, ältere Rocker pinkeln gern in der Nähe von Superchargern.

Kleines Angeber-Update (Oktober 2016):

Im Oktober 2016 bin ich nochmals Tesla Model S gefahren. Da dann ein 70D im schönen Norwegen, den Trollstigen hoch 🙂 War klasse!

Deprimierendes Update im Mai 2017:

Caro wurde von Enterprise Rent-A-Car übernommen. Es gibt wohl keine Teslas mehr günstig zu mieten.

Kleines Angeber-Update (August 2017):

Im Juli 2017 bin ich nochmal nach Norwegen und dort erneut Tesla gefahren. Diesmal ein Model S P85D, gemietet von privat über GoMore. Das Auto war schon ein paar Jahre alt und hatte über 110.000 km drauf. Abgesehen von kleineren Kratzern und Dellen war das Auto in einem guten Zustand, insbesondere für ein amerikanisches Auto der ersten Baureihe. Der Türgriff der Fahrertüre fuhr manchmal, aber selten, nicht raus und in den Bremslichtern war Feuchtigkeit. Wir haben aber auf bergigen Straßen, mit Klimaanlage und allem, noch gute 270 km aus einer vollen Akkuladung bekommen (angegeben sind sonst so um die 380 km). Ich konnte auch zum ersten Mal den “Autopiloten” (Autosteer mit Abstandstempomat) länger ausprobieren und bin nicht ganz überzeugt. Mindestens zwei starke bis tödliche Unfälle pro 100 km würde das System ohne manuellen Eingriff  wohl produzieren. Man kann nur hoffen, dass die Entwicklung einer e-Funktion folgt und das Zeug wirklich bald mal besser als ein Mensch funktioniert.

Am krassesten war die Anmietung selbst: Ich habe den Besitzer nicht gesehen. Nie. Er hat mir die Zugangsdaten gegeben und ich konnte das Auto via App öffnen. Die Schlüssel waren im Handschuhfach. Die Rückgabe verlief genauso. Was für eine verrückte Welt 🙂

Vorbereitung 0, einen Tesla mieten:

Die CARO Autovermietung GmbH hat als eine der wenigen in Deutschland ein Tesla Model S im Angebot (ohne Gewähr: derzeit sechs Fahrzeuge, zwei in München, vier in Berlin, alle mit 85 kWh Akku, ein paar davon mit Performance Paket). Ich bin irgendwie mit Google darauf gekommen, als ich mal wieder nach einem Elektromietwagen gesucht habe und Sixt den BMW i3 nur an wenigen Stationen anbietet. Im März 2014 hat CARO dafür 599€ am Wochenende verlangt, ich konnte im Juni 2014 das Wochenendangebot für 199€ (plus 7€ für den Zweitfahrer; Tankfüllung und 1500 km inklusive) wahrnehmen und ab diesem Zeitpunkt soll es angeblich auch schon wieder teurer werden. Auf der Webseite von CARO wir das alles nicht gut ausgeschrieben, das Informations-PDF ist auch mangelhaft, daher war ich froh, dass Frau Heinz (vom Service Center unter zentraldisposition@caro-mail.de) und Herr Schiller (von der Station München) mir so super freundlich per E-Mail weitergeholfen haben.

CARO hatte auch noch ein sehr verlockendes Berlin Spezial Angebot, dass ebenfalls so gut war, dass es sich mit Sicherheit nicht gerechnet hat:

Für nur 9,99 € nach Berlin und den Tesla Model S schon ab 70 € / pro Tag mieten.
In Verbindung mit einer Anmietung des Tesla Model S in Berlin können Sie für nur 9,99 € / pro Strecke einen Mietwagen von allen CARO Standorten für die Strecke nach Berlin und zurück anmieten.
Für Preisinformationen und Reservierungen kontaktieren Sie bitte zentraldisposition@caro-mail.de!
*Hinweis: Land: Deutschland, Stadt: Berlin, Die Rückgabe ist nur in Berlin möglich.
Anmietung: 17.03.2014 – 30.09.2014
Der Preis von 9,99 € gilt nur in Verbindung mit einer Miete des Tesla Model S in Berlin und nur pro Strecke.
In den angegebenen Preisen sind keine Zusatzkosten für Benzin etc. enthalten.
Der Preis von 70 € / pro Tag für den Tesla Model S kommt bei einer Anmietung von mind. 7 Tagen zustande
Mindestalter Anmietung Tesla Model S: 25 Jahre
Für die Anmietung des Tesla Model S ist eine Kreditkarten erforderlich
Tagesmieten: km frei; Wochenendmieten: inkl. 1.500 km; Wochenmieten: inkl. 2.100 km
Vorausbuchungsfrist: mindestens 48 Stunden
Inklusive einer Haftungsreduzierung mit einer Selbstbeteiligung von 1.000 € pro Schadenfall.
Je nach Verfügbarkeit an teilnehmenden Stationen.
Dieses Angebot ist nicht mit anderen Angeboten kombinierbar.
Es gelten die allgemeinen Mietbedingungen der CARO Autovermietung GmbH.

Heute (Ende Juni 2014) finde ich keine Tesla Angebote mehr auf der Webseite. Frau Heinz hat mir aber netterweise noch die aktuelle Preisliste geschickt:

Update: Die aktuelle Preisliste von Februar 2015. Die Preise für die Versicherung (empfehlenswert), den Zusatzfahrer und anderer Kleinkram sind gleich geblieben. Die Preise für das Fahren an sich sind aber deutlich gestiegen. Die Tagesmiete an sich ist es nicht mal, sondern die starke Begrenzung der bisher inklusiven Zusatzkilometer. Wirklich schade, aber CARO muss eben auch Geld verdienen und die Preise sind trotzdem noch fair. (Viel Geld verdienen die vermutlich nicht mit den Teslas, oder was meint ihr?)

Update: Dank Frau Heinz, hier die aktuelle Preisliste vom Januar 2016. Es ist leider alles doch nochmal deutlich teurer geworden 🙁 Im Vergleich zum Vorjahr: Der Wochentag? 9% teuer. Das Wochenende? Ein Drittel mehr. Die Versicherung? Einfach doppelt so teuer. Der Zusatzkilometer? 65% mehr. Voll traurig, aber so wird das nichts mit der Tesla-Tour durch Deutschland, die mir so durch den Kopf geistert. Ich bleib wohl bei Sixt. Dass Caro jetzt sogar die coolen neuen Modelle mit Allrad anbietet, macht das Ganze leider nicht erschwinglicher. (Die Preise sind nicht komplett abwegig, das sind ungefähr die Preise die man bei Sixt für Oberklasse-Limousinen bezahlt. Allerdings lassen die mit sich verhandeln, besonders bei längeren Anmietungen usw.)

Update: Dank Frau Heinz, hier die aktuelle Preisliste vom September 2016. Zwei Sachen, die für Caro sprechen: Erstens, sie sind wieder billiger geworden. Zweitens, bietet Sixt jetzt zwar als Luxury Car ebenfalls den Tesla in München Stachus und Frankfurt Flughafen an, ist aber deutlich teurer als Caro. (Zum Beispiel 860,97 Euro pro Wochenende, inklusive 750 Kilometer und je Zusatzkilometer 1,05 Euro, Vollkaskoversicherung mit 4000 Euro Selbstbeteiligung. Caro im Vergleich: 670,50 Euro bei gleichen Kilometern und Null Euro Selbstbeteiligung. Zusatzfahrer kosten bei Caro nur 7 Euro einmalig statt über 20 Euro am Tag usw.)
Weitere interessante Infos von Caro: “Unsere Standorte für den Tesla sind Berlin, München und seit einiger Zeit auch Köln. Das Mindestalter für die Fahrer beträgt 25 Jahre. Im Dezember 2015 / Januar 2016 haben unsere alten Modelle gegen neue Modelle ausgetauscht und haben jetzt das Model S 70D und 85D.”

Update: Das ging schnell: In 2017 führt Sixt keinen Tesla mehr. Schade, aber auch bezeichnend für die Entwicklung der Verbreitung von E-Autos in Deutschland.

Update am 16.06.2017: Habe bei Caro die aktuellen Preise angefragt und sie sind seit zwei Jahren unverändert. Das ist doch mal eine klare Ansage an die Mitbewerber, die alle deutlich teurer sind. Uns Kunden freuts 🙂


Vorbereitung 1, die Anleitung lesen:

Ich mag Autos, ich mag neue Technik als Patentingenieur quasi berufsbedingt und ich bin in meinem Leben ja schon viel gefahren (*große Liste siehe ganz unten). Aber nichts hat mich auf das Auto vorbereitet. Auch nicht, dass ich mir vorher die Anleitung heruntergeladen habe. Das habe ich noch nie bei einem Mietwagen gemacht und sie war gar nicht mal so einfach zu finden (Warum zur Hölle meint Tesla, dass man sich als Kunde auf der Webseite anmelden muss, wenn man nur die Anleitung mal lesen will? Zum Glück gibt es Google und immer jemanden, der die Anleitung selber irgendwo auf seiner eigenen Seite hostet.).

Vorbereitung 2, andere Leute fragen:

Ich hab den armen Stefan Trinkwalder (@golf_wolf), der selbst ein glücklicher Model S Besitzer ist, auf Twitter vorher ganz gehörig mit DMs genervt und gelöchert. Dank und Entschuldigung an dieser Stelle 🙂 Er hat mir bei den technischen Fragen sehr geholfen und Tipps zu Ladestationen gegeben. Aber auch das hat mich nicht wirklich auf das Fahren vorbereitet 😀 (Er ist übrigens der Mann von Sina Manomama Trinkwalder, von der ich gerne Kleidung kaufe.)

Ich habe auch noch die oben genannten Mitarbeiter von Caro per Mail genervt. Auch hier will ich mich gleich mal entschuldigen. Ich hab mich wirklich wie ein Erstmieter angestellt, aber irgendwie bin ich das bei Elektroautos ja auch. Und es ist echt verdammt kompliziert, was es da an unterschiedlichen Steckern gibt und mir war bis zum Ende nicht ganz klar, welche Ausstattung der Mietwagen hat (also welche Adapter beiliegen). Außerdem war das Informations-PDF von CARO ja auch nicht so prickelnd.

Vorbereitung 3, die Route planen und Tankstellen suchen:

Ich habe versucht eine Route so zu planen, dass ich immer laden kann, bevor es knapp wird. Wie bei Smartphones und anderen Gadgets gilt bei Teslas Superchargern, die ersten 80% kann man relativ schnell in den Akku laden, der Rest dauert sehr lange. An anderen Steckdosen dauert es prinzipiell schon mal länger 🙂

Ich habe also geschaut, welche Ladestationen günstig liegen und welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um sie nutzen zu können. Hier hilft einem goingelectric.de wirklich weiter. Deren Datenbank an Stromtankstellen ist super und beinhaltet oft gleich Erfahrungsberichte bzw. Erläuterungen, welcher Verband oder Privatmensch hinter der Säule steht und wie man an den Strom kommt.

Vor dem Fahren dachte ich noch, dass es nur hier um Nürnberg herum so kompliziert ist. Hier gibt es nämlich fast nur den Ladeverbund Franken+ und  man benötigt dort eine Chipkarte, die man per E-Mail bei der N-ERGIE beantragen kann. Auf der Webseite von diesem Ladeverbund schreiben sie selbst schon “In nächster Zeit ist kein weiterer Ausbau des Ladeverbundes Franken+ geplant.” und das merkt man. Ich habe bei der N-ERGIE, also meinem Partner vor Ort, zugegeben recht kurzfristig per Mail angefragt und erst nach 1,5 Tagen eine Antwort bekommen. Ich habe zwischendrin direkt der EnergieAgentur Mittelfranken gemailt und bekam folgende automatische Antwort: “Vielen Dank für Ihre Nachricht. Die EnergieAgentur Mittelfranken wird aufgelöst. Für offene Anfragen wenden Sie sich bitte an den Liquidator H. Stefan Kupp 0911/80*** oder an violetta***@n-ergie.de.” Erster Gedanke: WTF Leute? Die liquidieren die Elektromobilität in Mittelfranken. Bei dem Telefon geht keiner ran, ich hab viele andere Leute bei der N-ERGIE (über deren Hotline) angerufen und keiner konnte mir weiterhelfen, die meisten schickten mich zu Herrn Kupp. Irgendwann viel später hatte ich dann noch ein nettes Telefonat mit Herrn Kupp: Die Ladekarte bringt Leuten aus Nürnberg eigentlich sowieso nichts, weil die Stromtankstellen hier nicht mehr Strom hergeben, als die Steckdose daheim. Er persönlich ist aber sehr interessiert daran, diesen Zustand zu ändern und das nehme ich ihm hundertprozentig ab. Er hätte auch wirklich alles getan, um mir noch spontan so eine Karte zu besorgen, wenn sie mir denn etwas bringen würde. Irgendwie schade um die EnergieAgentur Mittelfranken, denn an der Motivation der Mitarbeiter kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Es fehlt die Unterstützung durch die Politik.

Später habe ich gemerkt, dass es in Karlsruhe (fast nur EnBW Säulen) und München (fast nur SWM/Ladenetz Säulen) nicht anders ist. Ohne Mitgliedskarte geht hier nichts. Was die nicht kapieren: Dadurch, dass sich zum Monopolisten in ihrer Region gemacht haben, ist es für Leute auf Durchreise sehr schwierig, hier zu laden. Die Gegenden werden Schwarzen Löchern auf der Karte, wenn man keine passenden Verträge/Mitgliedskarten hat und keiner von außerhalb kann hier mit seinem E-Auto lang. Auch wird niemand hier stundenlang laden und dabei in den Geschäften Geld ausgeben.

Endlich fahren:

Über 420 PS, 600 Nm, von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden im Model S Performance. Das ist ein kranker Scheiß! Anders kann man es nicht sagen. Jeder, den ich für eine kleine Tour mitgenommen habe, musste nach der ersten Beschleunigung einfach lachen. Ausnahmslos. Das kommt daher, weil das Gehirn im Kopf nach hinten rutscht und gegen etwas lustiges drückt 😀

Auf längeren Strecken hängt man sich trotzdem auf der Autobahn lieber mit 90 km/h an einen LKW, damit man nicht so oft laden muss. Irgendwann linst man immer häufiger auf die Rekuperationsanzeige und der Umweltschutzgedanke nimmt überhand 🙂

Das CARO Mietfahrzeug war ein Model S Performance mit nahezu Vollausstattung. Die rund 14.000 km Laufleistung hat man dem Fahrzeug nicht angesehen. Die Verarbeitung ist wirklich gelungen. Mich hat eigentlich nur gestört, dass Tesla auf Teile von Mercedes zurückgreift und der Bedienhebel für die Automatikschaltung bei wohl jedem anderen Hersteller cooler ist. Dadurch, dass der am Lenkrad ist, ist dafür der Boden im Fahrzeug aber komplett eben, fast vollständig frei und man hat vorne zwischen den Sitzen genug Platz zum Minigolf spielen. Es gibt viel Ablagefläche, aber wenig Ablagefächer. Praktische Orte für die Sonnenbrille usw. findet man im Model S leider nicht.

Hier die grobe Route (Google Maps kann nur 10 Stationen). Außerdem bin ich die B2 statt der A6 von Nbg nach Jettingen gefahren:

Ab hier der Reisebericht 🙂

Freitag, 27.06.2014:

Ich bin am Vortag mit dem Bus nach München gefahren und habe bei einem Kumpel, der später als Zweitfahrer eingetragen wurde und das Auto am Sonntagnachmittag noch für sich hatte, übernachtet. Was tut man nicht alles für einen Tesla?

Die erste Fahrt ging um ca. 11:00 Uhr von der CARO Station in München nach Freising und dort habe ich mit einem Kumpel und seinen Arbeitskollegen eine kleine Spritztour um Freising gemacht. Danach bin ich nach Ingolstadt in die Innenstadt, wo ich in der Donaustraße laden wollte. Das war hauptsächlich als Test gedacht, denn der Tesla hatte natürlich noch genug Akkuleistung, aber ich war ja noch total unerfahren. Wie sich herausstellte war das nicht dumm, denn ich konnte die Säule nicht einfach telefonisch aktivieren. Man wollte meinen Wunsch weiterleiten und erst am Montag, 30.06.2014 um 10:45, kam dann der Rückruf, man hätte sie mir jetzt freigeschaltet und könnte mir eine RFID Karte für die Säulen Ingolstadt gegeben. Vielen Dank dann auch. Glücklicherweise kam ein BMW i3 Fahrer, der mich in das Ingolstadt Village geschickt hat. Da kann man tatsächlich kostenlos laden, man muss sich nur am Empfang die Karte zum Freischalten holen. Das Laden ging dann problemlos und ich habe in der Zeit teuer in dem Outlet Dorf gegessen, dafür gab es wenigstens gratis WLAN. Man spürt fast ein wenig die Zukunft. Wenn die Bedienung sich Zeit lässt, ist einem das auch noch vollkommen egal. Ist ja alles Ladezeit 🙂

Danach ging es dann nach Nürnberg. Bei 27°C schwitzend im Auto, weil ich bis 90 km/h oft lieber die Fenster aufmache, als die Klimaanlage an. Strom sparen halt. In Nürnberg habe ich so gegen 17:00 Uhr mit meinen Arbeitskollegen ein paar Runden gedreht und danach gleich noch noch eine (zusätzliche) Schramme ins Auto gefahren. (Vorne an der Frontschürze war schon einen Schaden, weil der vorherige Mieter ihn mit dem Hänger zurückgebracht und das Luftfahrwerk wohl nicht auf high hatte.) Ich bin hinten rechts mit der Stoßstange gegen einen Pfosten gekommen. Den habe ich nicht auf der Rückfahrkamera gesehen und die Parksensoren haben entweder nicht gepiept oder ich habe sie nicht gehört. Ich schreib das jetzt so lässig hier hin, aber mich wurmt das immer noch sehr. Erstens wird das vermutlich sehr teuer (Stand Montag 30.06.2014: Ich warte noch auf eine Mitteilung von CARO) und zweitens passe ich eigentlich echt auf. Ich mag die Autos ja auch total, da will man sie nicht kaputt machen. Ich habe davor noch kein anderes Mietauto verschrammt. Jetzt bin ich nicht nur einer von den ersten Leuten in Deutschland, die einen Tesla fahren, sondern gleich noch einer von den vermutlich noch nicht mal tausend, die eine Schramme rein fahren. Dabei hat das Auto den größten Rückfahrmonitor, den ich je gesehen habe. This is why I can’t have nice things 🙁 (Warum passiert mir das ausgerechnet mit einem Tesla, nicht mit einem der vielen anderen, deutlich billigeren Mietwagen davor? Nicht cool.) Die Schramme sieht übrigens richtig schlimm aus, das Plastik beult sich richtig nach außen. Innen hat man davon kaum etwas mitbekommen. Der Tesla ist ein Panzer.

Nachdem ich mit meiner Freundin noch eine kleine Runde gefahren bin, bin ich so gegen 19:00 los Richtung Ulm. Um 21:30 habe ich dann am Tesla Supercharger in Jettingen-Scheppach geladen. Man muss sagen: Sehr bequem. Einfach hin und einstecken, das Kabel ist schon an der Säule. Hier lüftet das Auto auch beim Laden, man spürt sogar die Vibration, wenn man im Fahrzeug sitzt. Da wird richtig schnell sehr viel Energie rein gepumpt. Ingenieursporn 🙂 Beim Laden habe ich glaube ich einen Bug (?) entdeckt. Das Navi (Google Maps) hat kein Ziel gefunden und ich hab mich gefragt warum. Das Auto hat eine Datenverbindung eingebaut und das 3G Netz war da. Stellte sich heraus, das Auto war mit einem offenen Telekom WLAN Hotspot verbunden und hing dort wohl am Anmeldeportal, wo T-Mobile Kunden ihre Zugangsdaten eintragen können. Nachdem ich das WLAN ausgemacht habe, konnte es nur noch das 3G nutzen und schon war die Google Maps Navigation wieder möglich.

So gegen 23:00 Uhr war ich dann bei meinen Eltern in Senden. Es war Zeit für ein Feierabend- und Trauerbier. Der Tesla hat sich seinen Saft derweil an der Schuko Steckdose in der Garage gegönnt.


Samstag, 28.06.2014:

Am nächsten morgen bin ich mit meinen Eltern, später noch mit Tante und Onkel, die zufällig auf Besuch waren, ein klein wenig durch die Gegend gefahren. Auch hier waren wieder alle ausnahmslos begeistert. Im Gespräch ist mir aber irgendwie klar geworden, was im Model S im Vergleich zu anderen Oberklassefahrzeugen fehlt. Ein paar Stichworte: Abstandstempomat, Spurwarner, Toterwinkelassistent, Head Up Display (naja, geht auch gut ohne in dem Fahrzeug, da es das “virtual cockpit” aka volldigitales Kombiinstrument schon vor AUDI hat), Seitenwindassistent, Verkehrszeichenkennung, gute Regensensoren, Gurtstraffer, verstellbare Gurthöhe, Isofix für Kindersitze (hat er hinten, danke Daniel für den Hinweis :)), Cupholder hinten, eine Mittellehne im Font, die man zur Armstütze umklappen kann, genug Kopffreiheit hinten, vernünftige Kopfstützen hinten, Sonnenrollos, Aschenbecher, Ablagefächer im Allgemeinen, Gepäcksicherung, Haltegriffe am Dachhimmel, Gebläsedüsen die man auch nach oben und unten verstellen kann, ein stärkeres Gebläse im Allgemeinen… hab ich den Ein- und Ausparkassistenten schon erwähnt? Nein. Der fehlt sehr! 🙂

Nach dem Mittagessen im Hotel Mama habe ich noch den Papa von einem Kumpel herum gefahren. Der war ebenfalls begeistert. Man erkennt ein Muster: Alle sind begeistert.

So gegen 13:00 war ich wieder auf dem Weg und habe noch einen Kumpel in Neu-Ulm schnell vom Elektroauto überzeugt. Danach ging es weiter nach Stuttgart. Auf dem Weg habe ich den zweiten Bug zu spüren bekommen: Bluetooth ging einfach nicht mehr. Das hieß, dass ich von Senden bis Stuttgart mit Musik aus dem Radio gefahren bin. Hat jemand in letzter Zeit mal Radio gehört? Das ist nicht lustig. (Der Tesla hat auch Internetradio, dank der unzureichenden 3G Netzabdeckung ist das aber meist nicht möglich.) Zum Thema schlechte Netzabdeckung in Deutschland gibt es noch etwas, dass enorm stört: Der Tesla ist seit Jahren das erste Auto, in dem ich wieder das Knacken in den Lautsprechern gehört habe, dass dann auftritt, wenn ein Handy sich ein GSM Netz sucht. Ob das jetzt vom iPhone oder dem im Tesla verbauten Mobilfunkmodul kam, kann ich nicht sagen.

Um 15:20 war ich bei Tesla Motors, in der Motorstraße 38 in Stuttgart. Ich wollte da sowieso vorbei um zu laden und jetzt dachte ich, ich kann gleich noch den Schaden an der Stoßstange inspizieren lassen. Nette Mitarbeiter da, am Samstag aber leider nur vom Verkauf. Daher konnte mir keiner einen Kostenvoranschlag machen. Leider gibt es dort keinen Supercharger, aber trotzdem gratis Strom für über 100 km. Beim Weiterfahren riecht es leicht nach zu warm gewordenem Kunststoff im Fahrzeug, das war nach meinem ersten Supercharger auch so. Komisch. Immerhin konnte ein mir dort empfohlener Reboot des Bordsystems (die beiden Auswahlwalzen am Lenkrad für 10 Sekunden drücken) die Bluetooth-Verbindung wieder zum Leben erwecken 🙂 Eine Familie hat gerade ihren gekauften Tesla abgeholt, da wurde ich dann doch etwas neidisch.

Von 17:00 bis 18:00 war ich noch bei einem Kumpel in Waldbronn, den ich auch noch vom Tesla überzeugt habe. Auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Karlsruhe haben mich (mit meinen 100 km/h) dreimal Leute (Familie, Gangsta im 3er BMW und Handwerker im Kastenwagen) aus ihren Autos dazu aufgefordert, mal ordentlich Gas zu geben. Danach hab ich mich wieder zurück fallen lassen und sie haben mir zugejubelt (winkend, nickend und mit Daumen hoch). Verrückt. So sind sie halt im Ländle 🙂

Um 18:45 wollte ich ADAC Servicecenter in Karlsruhe laden. Leider geht es dort tatsächlich nur während der Öffnungszeiten. Steht da so auf dem Schild. Und stimmt. Und dafür bin ich ADAC Mitglied? Mischt. Alle anderen Ladestationen hier gehören EnBW und man braucht eine RFID Karte dafür. Genauso schlimm wie in Nürnberg und München.

Um 19:15 war ich dann bei meinem Kumpel, bei dem ich später auch auf dem Sofa geschlafen habe, und das Parken ist nicht einfach in Karlsruhe. Erst recht nicht mit so einem großen Auto und der neuen Rückwärtsfahrparanoia, die ich mir eingefangen habe. Ich habe das Luftfahrwerk sogar auf very high gestellt, um es angstfrei auf den Bordstein stellen zu können.

Nachdem wir was gegessen haben, haben wir uns zu einer gemütlichen Tour zum Tesla Supercharger Bad Rappenau aufgemacht. Ich sehe meinen Kumpel selten und Männergespräche finden am besten über surrenden Ventilatoren statt, während man auf 1000 Laptopakkus sitzt, die gerade mit ein paar kW geladen werden. Wir sitzen also bei sehr starkem Regen gemütlich auf der Rückbank im ladenden Auto, während es draußen blitzt. Das war letztendlich dann doch etwas unheimlich 🙂 Im Font sitzen ist gar nicht so bequem wie vorne. Mit 181 cm berühre ich fast die Decke und die Kopfstützen sind viel zu niedrig. Später kam noch eine Familie, die ihren Tesla nebenan geladen hat, insgesamt waren dann drei Model S vor Ort. Ein alter Rocker, sicher schon 70 Jahre alt, ist noch im Regen um unser Auto geschlichen, während wir im unscheinbar drin gesessen sind. Wir dachten dann, der pinkelt gleich dahinter, woraufhin wir ihn angequatscht und uns ein paar Minuten nett unterhalten haben. Später hat er dann doch noch hinter die Supercharger gepinkelt. Wer mit 70 Jahren bei Gewitter mit dem Motorrad fährt, hat keine Angst vor Stromschlägen aus surrenden Superchargern.

So gegen Mitternacht waren wir zurück in Karlsruhe und hatten noch 400 km im Tank. Das war der schlimmste Regen, den ich in der Gegend je erlebt habe. Der Tesla müsste somit auch in Ländern mit Regenzeiten dicht sein. Muss ich es noch erwähnen? Der Kumpel von mir ist jetzt auch in das Auto verliebt.

Sonntag, 29.06.2014:

Ich bin gegen 10:00 in Karlsruhe los und habe meine Tante in Ulm besucht. Sie ist auch über 70 Jahre alt und war die erste Beifahrerin, die nicht komplett begeistert ist. Sie findet alles toll, aber es etwas gefährlich, dass das Auto so verdammt leise ist. Die ganze Zeit hat es so geregnet, dass das Auto fast zum Boot wurde. Die Traktionskontrolle macht ihren Job, wenn man aber ein wenig mehr Gas gibt, drehen die Reifen natürlich durch.

Um 13:00 Uhr habe ich nochmals das Mittagessen mi Hotel Mama genossen. Danach bin ich zum Tesla Supercharger in Aichstetten. Das Auto war fast leer und hat ab 40 km Restreichweite kommt auch schon eine Warnung. Ich war so tief im Allgäu, ich hatte nicht mal mehr Handynetz (O2 sei Dank). Nach einem ruhigen Kaffee war das Auto auch schon wieder mehr als halb voll. Das Wetter wurde nicht mehr besser, aber selbst bei starkem Regen fühl man sich sehr sicher. Man lernt mit so einem Auto auf den Rastplätzen viele Leute kennen und vielleicht ist es gut, wenn die reichen Menschen mehr Zeit auf den Rastplätzen mit normalen Arbeitern (und anderen Teslafahrern) verbringen 🙂

Um 17:15 war ich schon wieder bei meinem Kumpel dem Zweitfahrer in München zurück. Der Tesla ist so leise, jedes Geräusch nervt. Das Relais vom Scheibenwischer oder ein Ast, über den man fährt. Man denkt immer, dass das alles andere so unglaublich laut ist. Aber das Model S ist ein Cruiser, ab 150 km/h wird es im Fahrzeug auch laut und mit 210 km/h auf der Autobahn fühlt man sich ein wenig unwohl (anders als im 5er BMW beispielsweise). Mein Kumpel hat mich dann zum Bahnhof gefahren und hatte den Tesla von da an für sich. Der Umstieg von Tesla zu Zug ist schon ziemlich hart. Die Zukunft liegt glaube ich im kleinen Elektroauto, dass man sich mit anderen Leuten teilt und das von selbst auf Wunsch zu einem kommt. Besonders, wenn man in Deutschland im Zug sitzt, kann man sich nicht vorstellen, dass darin die Zukunft liegen soll (in Japan ist das anders, die können das). Am liebsten hätte ich das Model S nicht mehr hergegeben.

22:45 Mein Kumpel konnte in München immer noch nicht laden. Er hat fünf oder sechs Tankstellen ausprobiert und wartet auf Rückruf von E.ON. Die sagen ihm 30 Minuten später, dass die Säule ihnen gar nicht mehr gehört, obwohl noch E.ON dran steht. Deutschland und seine Energieversorger sind noch nicht bereit für Elektroautos, die problemlos von Stadt zu Stadt fahren können und daher keine Verträge vor Ort haben.

Die von CARO hassen uns sicher, seitdem wir das schöne Auto am Montagmorgen verbeult und fast leer zurück gebracht haben. Uns tut es leid, das war echt keine Absicht. Und irgendwie ist das sehr peinlich, wenn man so anfängt bei denen Autos zu mieten. (Zur Info: Man kann bei CARO in München zwar auch außerhalb der Öffnungszeiten das Auto abgeben, indem man den Schlüssel in den Briefkasten einwirft, aber man kann das Auto nirgendwo abstellen, weil das Tor zum Hof geschlossen ist. Das ist auch noch ausbaufähig.)

(Stand 01.07.2014: Bisher habe ich von CARO noch nichts zu dem Schaden gehört. Ich sollte einen Unfallbericht per Mail schicken, was ich gleich am Montag noch getan habe, aber Antwort kam bisher keine. Abwarten. Ich werde den Post dann aktualisieren.

Stand 04.07.2014: Heute kam schon die Rechnung von CARO. Hab ich natürlich sofort überwiesen. Leider nur mit einem ollen Gutachten und keiner Werkstattrechnung von Tesla. Aber ich habe danach gefragt. Und ob ich den Stoßfänger bekommen kann 🙂

Stand 07.07.2014: Keine Chance. CARO will (/kann) mir keine original Tesla Werkstattrechnung geben. Vom Stoßfänger ganz zu schweigen. Vermutlich wird das Fahrzeug erst in den nächsten Jahren repariert, wenn noch mehr defekt ist. Zumindest hat mir das CARO München am Telefon so gesagt. Wirklich schade 🙁)


(* Ich hab nur ein einziges Auto selbst besessen. Einen 1993er Ford Fiesta. Ich will gar nicht die ganzen Golfs, Corsas oder Zivi-Transporter listen, die ich gefahren bin, aber bei der Erstellung des Posts bin ich ins Grübeln gekommen und habe mal meine Anmietungen bei Sixt rausgesucht:

Juni 2010 – Audi A6 Kombi
September 2010 – Ford Fiesta
März 2011 – BMW Mini
Mai 2011 – BMW 520d Kombi
Juni 2011 – BMW 116
Juni 2011 – Ford Focus
Juli 2011 – BMW X1
August 2011 – VW Golf VI
September 2011 – Opel Astra Kombi
September 2011 – BMW 520d Limousine
Oktober 2011 – Mercedes E200 Limousine
Oktober 2011 – BMW 520d Kombi
Dezember 2011 – Peugeot RCZ
Februar 2012 – Audi A6 Limousine
April 2012 – Seat Ibiza Kombi
September 2012 – BMW 535d GT
Oktober 2012 – BMW X6d
Januar 2013 – VW up!
Juni 2013 – BMW 730d Limousine
April 2013 – Nissan Qashqai
Juni 2013 – Iveco Daily Transporter
Juli 2013 – Mercedes C180 Limousine
August 2013 – BMW 318d Limousine
September 2013 – Chevrolet Captiva (in Island, aber von Sixt)
September 2013 – Opel Vivaro Van (Transporter, sind wir mal ehrlich)
Oktober 2013 – BMW 525d Kombi
Januar 2014 – Audi A3 Limousine
März 2014 – Mercedes E200 Limousine
April 2014 – Ford C-Max
Mai 2014 – Mercedes E200 Kombi
Mai 2014 – BMW 525d Limousine
Mai 2014 – Opel Astra Limousine
Juni 2014 – VW Golf VI Cabrio
Juli 2014 – VW Tiguan
August 2014 – BMW Mini Cabrio
August 2014 – BMW X1
August 2014 – Fiat 500 Cabrio
September 2014 – Mercedes C180 Limousine
Oktober 2014 – BMW 420d Grand Coupé
November 2014 – VW Passat Kombi
Dezember 2014 – Mercedes E200 Kombi
Februar 2015 – Mercedes S300 BlueTEC HYBRID Limousine (langer Radstand)
März 2015 – VW Tiguan (mit Allrad und Spikes in Norwegen, aber von Europcar)
April 2015 – Audi A6 3.0 Quattro Kombi
Mai 2015 – Audi A6 3.0 Quattro Limousine
Juni 2015 – Volvo V60 Kombi
Juli 2015 – Smart fortwo
Juli 2015 – Mini Cooper SD Kombi
September 2015 – Chevrolet Tahoe (in USA, aber von Alamo)
Oktober 2015 – BMW 320d GT
November 2015 – Mercedes CLA 180
Dezember 2015 – BMW 520d Kombi
Dezember 2015 – BMW X5 4.0d
März 2016 – BMW 525d Kombi
März 2016 – Renault Scenic
April 2016 – BMW 318d Kombi
April 2016 – Mercedes A180
Mai 2016 – Skoda Octavia Limousine (in Irland, aber von Budget)
Mai 2016 – BMW M4
Juli 2016 – Audi TT Cabrio
Juli 2016 – Mercedes C180 Kombi
August 2016 – BMW M550d Kombi
Oktober 2016 – Tesla Model S 70D (mit Allrad in Norwegen, aber von Hertz)
Oktober 2016 – Mercedes GLA200
November 2016 – BMW 730dL Limousine
November 2016 – VW Passat Kombi
Dezember 2016 – VW Touareg
Februar 2017 – BMW 2er Active Tourer
Februar 2017 – Opel Mokka X
März 2017 – Audi TT
April 2017 – Audi A6 3.0 Quattro Kombi
Mai 2017 – Audi A6 3.0 Quattro Kombi
Mai 2017 – VW Golf VII
August 2017 – BMW 520d
September 2017 – Audi A6 3.0 Quattro Kombi
Oktober 2017 – Audi A8
Dezember 2017 – BMW 530i Kombi
Jan
uar 2018 – VW Golf VII
Februar 2018 – Audi A5 Coupé Quattro
März 2018 – Audi A7 Quattro
April 2018 – Opel Grandland X
Mai 2018 – Nissan Qashqai (in Island, aber von Hertz)
Juni 2018 – Fiat 500 Cabrio (von Hertz)
Juli 2018 – VW Golf VII
August 2018 – Renault Megane
August 2018 – Audi A4 Kombi
August 2018 – VW T6 Transporter (von carlundcarla.de)
August 2018 – Ford Focus Kombi (von Hertz)
September 2018 – Ford Fiesta (von Hertz)
September 2018 – Ford Transit Transporter
November 2018 – Audi Q8
Dezember 2018 – Audi A6 Limousine
Februar 2019 – BMW X3
April 2019 – BMW 530i Kombi
Mai 2019 – Mercedes C180 Limousine

Da hab ich ganz schön viel Geld liegen lassen. Aber als Stadtmensch, der gemütlich in die Arbeit laufen kann, ist das irgendwie immer noch billiger, als ein eigenes Auto zu besitzen. Und Abwechslung hat man auch 🙂

Zur Vollständigkeit halber: Ich habe bei dem “Qualifikationscamp zur Land Rover Experience Tour 2015” den Range Rover, Range Rover Evoque, Discovery und Freelander im Gelände fahren dürfen. Außerdem hatte ich bei Probefahrten schon das Vergnügen mit einem Elektro Smart (1. Gen) und einem BMW 2er Active Tourer.))

13 Gedanken zu „Tesla Model S

  1. Valeria

    Sie müssen vorsichtig mit Mietwagenunternehmen zu sein, weil man nie weiß, welche Art von Menschen sind sie

  2. Peter

    Netter Bericht, werde wohl auch mal den Tesla ausprobieren.
    Zum Schaden, da wäre die Reduzierung der Selbstbeteiligung auf 0 € sinvoll gewesen. Finde der Kratzer sieht nicht so schlimm aus, vielleicht hätte ihn ein Lakierer rauspoliert ? Aber hinterher ist man immer schlauer.

  3. markus Beitragsautor

    Hinterher… Ich hatte bisher noch nie einen Parkrempler, deswegen habe ich auch hier nicht unbedingt damit gerechnet 😀 Aber ist leider auch schlimmer geworden, als nur ein Kratzer. Wünsche viel Spaß beim Ausprobieren, lohnt sich auf jeden Fall 🙂

  4. Frank

    Hallo,

    schöner Bericht. Kleine Anmerkung zum “Ladeverbund Franken+ und man benötigt dort eine Chipkarte, die man per E-Mail bei der N-ERGIE beantragen kann”. Man kann auch bei den Stadtwerken Ansbach und den anderen teilnehmenden Stadtwerken die Ladekarte bekommen. Vorteil: gratis bzw. deutlich billiger als bei N-Ergie… Die Energieagentur Mittelfranken war nur Koordinator – die haben aber nicht die Infrastruktur betrieben.
    Dass die N-ergie sich quasi weigert Typ2 Ladesäulen aufzustellen ist schon bitter – die anderen teilnehmenden Stadtwerke sind da schon besser.

  5. markus Beitragsautor

    Danke für den Hinweis. Vielleicht für das nächste Mal 🙂 Ohne die Supercharger geht jedenfalls nichts, was echt peinlich für Deutschland ist.

  6. Emscha

    Sehr cooler Bericht! Lade das nächste Mal in Stein. Hier sind alle vier Säulen gratis mit EC oder RFID Kreditkarte freischaltbar.

  7. markus Beitragsautor

    Vielen Dank für den Kommentar 🙂 Wenn ich mir ein Model S leisten könnte, wäre ich jeden Tag auf Besuch 😀

  8. markus Beitragsautor

    Das Ablagefach sieht echt super aus, genau das was man will. Mit Gurtstraffer habe ich eher den Aspekt lange vor dem Unfall gemeint 😀 In modernen Autos wird der Gurt nach dem Losfahren häufig leicht angezogen, so dass er gleich enger anliegt.

  9. Christian Manthey

    Interessanter “langer” Artikel. Zufällig bin ich auch gerade auf die Caro Webseite gekommen. Mittlerweile gibt es ganz viele Tesla Verleih Aktion. Habe immer welche getestet.

    Da Du oben ein paar Tipps gegeben hast zu Caro..etc….hier gebe ich der Community gerne ein paar Tipps Tesla zum Selbstkostenpreis fahren……siehe http://www.crowd-cruising.de/ und die bieten einen Discount von 60% auf die Normalpreise an. Ich kenne den Gründer haben mir schon einen Gutschein gekauft.
    Also man kann sich jetzt per Gutschein eine Fahrt im Tesla 100 X sicher und ab Februar einlösen. Neben Pforzheim wird der Bekannte in 3 Wochen auch München, Berlin, Hamburg und Frankfurt anbieten.

  10. markus Beitragsautor

    Günstig ist das aber nicht unbedingt.

    1 Stunde süchtig werden 65,- €
    3 Stunden schnuppern 199,- €
    Dinnercruise 249,- €
    nine to five / Arbeitstag 299,- €
    1 Tag fahren 499,- €
    Wochenendtarif 899,- €
    langes Wochenende 1099,- €
    1 Woche cruisen 1999,- €

  11. Erik

    Hallo,
    interessanter, unterhaltsamer und praxistauglicher Artikel.:-)
    Ich bin auch auf der Suche nach einem Vermieter in der Nähe von MA. Dabei bin ich über das hier gestolpert:
    http://www.cyx-mobile.de/ (findet man auch bei http://www.e-carrental.de und http://strominator.de/tesla/)
    Günstig ist das leider auch nicht wirklich (insbesondere lassen die sich die Mehr-km vergolden).
    Aber es war schon immer etwas teurer einen exklusiven Geschmack zu haben. 🙂 Und wer will schon der Zukunft hinterherfahren (Stand mal auf der Autoplane eines LKW-Herstellers aus STU).

    Infiziert bin ich schon lange (Model 3 ist reserviert, die anderen Hersteller verar… einen doch nur bzw. wollen es gar nicht) aber eben noch nicht selbst gefahren. Manchmal steht ein Model S bei uns vor der Tür (Hausbesuch). Schmacht!
    Habe letzte Woche mal die Raststätten/Autohöfe an der A4/A9 auf dem Weg nach Potsdam und zurück nach MA sporadisch inspiziert. Es tut sich was. Tank&Rast lässt Ladesäulen mit 3 Steckern/Typen und bis zu 50 KW je Typ installieren. Sind manchmal nicht leicht zu finden/anzufahren. An einem Autohof an der A4 habe ich simple 1- und 3-phasige Steckdosen gefunden, leider nur für LKWs an deren Stellplätzen und ganz ohne Bezahlsäule.

  12. markus Beitragsautor

    Hi Erik,
    danke für den langen Kommentar 🙂
    CYX und Strominator sind wohl keine Alternativen, sondern beides Angebote von den gleichen Leuten? Zumindest hängen die irgendwie zusammen http://www.cyx-mobile.de/angebote/strominator/
    Potsdam ist nahe an Berlin und Mannheim ist nicht unendlich weit weg von Köln, das wären zwei mögliche Caro Standorte.
    Frank von http://www.emo3.de/ hat mir auch mal geschrieben und macht einen sehr netten Eindruck. Da sind die Preise auch ok und man könnte von Rügen aus eine Rundreise (Dänemark, Kopenhagen, Malmö und mit der Fähre zurück) machen, die ich mir besonders in der off season sehr geil vorstelle 🙂
    Da ich jetzt mit http://gomore.no/ in Norwegen so gute Erfahrungen gemacht habe, würde ich vielleicht auch mal so Anbieter zum privaten Mieten in Deutschland anschauen, habe da aber jetzt keine Teslas in der Nähe von Mannheim gefunden 🙁
    Danke nochmal für den Kommentar und halt uns auf dem Laufenden 🙂
    Markus

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